Feldlerche
Alauda arvensis
Hallo! Ich bin die Feldlerche. Ich bin ca. 18–19 cm gross. Mein Nest baue ich am Boden in lückiger Vegetation. Besonders bekannt bin ich für meinen Singflug hoch am Himmel.
verletzlich
VU
gefährdet
Wo lebst du?
Ich lebe in offenen Agrarlandschaften mit Wiesen und Ackerflächen. Ich bevorzuge lückige Vegetation und meide hohe Strukturen wie Bäume oder Gebäude.
Was frisst du?
Während der Brutzeit
Vor allem Insekten, Larven und andere kleine Wirbellose.
Im Winter
Zusätzlich Samen und Getreidekörner, wenn ich in der Schweiz bleibe.
Für Jungvögel
Eiweissreiche Insekten sind besonders wichtig für die Aufzucht.
Wo und wann brütest du?
Ich brüte am Boden in lückiger Vegetation. Meine Brutzeit beginnt ab Mitte April und dauert bis in den Sommer. Meist habe ich zwei Bruten pro Jahr. Wenn eine Brut verloren geht, versuche ich es erneut.
Brutzeit
- ab Mitte April Brutbeginn
- Mai bis Juni Hauptbrutzeit
- Sommer zweite Brut möglich

Schematisierte Verbreitung zur Brutzeit (ocker), im Winter (blau punktiert) oder zu den Zugzeiten (weinrot punktiert). Quelle: Vogelwarte
Geht es dir gut?
Gefährdet werde ich durch:
- dichte und hoch wachsende Kulturen
- häufige Mahd in intensiv genutzten Wiesen
- Pflanzenschutzmittel
- grosse einheitliche Parzellen
- fehlende Brachflächen
- Hecken, Bäume und andere hohe Strukturen
- Störungen während der Brutzeit
Gefördert werde ich durch:
- extensiv genutzte Wiesen
- Buntbrachen und Rotationsbrachen
- Ackerschonstreifen
- Feldlerchenfenster im Getreide
- Getreide in weiter Reihe
- offene Bodenstellen
- gestaffelte Mahd
- offene Landschaft ohne hohe Strukturen
Wie kann ich dir helfen?
Jede Massnahme zählt. Mit passenden Biodiversitätsförderflächen und einer offenen, vielfältigen Landschaft entstehen wieder bessere Bedingungen für die Feldlerche.
Feldlerchenfenster
Offene Stellen im Getreide erleichtern Start, Landung und Nahrungssuche.
Extensiv genutzte Wiesen
Weniger intensive Nutzung schützt Gelege und Jungvögel.
Buntbrachen
Sie bieten Nahrung, Deckung und Rückzugsräume in der Agrarlandschaft.
Jede Massnahme zählt.
Mit kleinen Veränderungen schaffen wir grosse Wirkung – für die Feldlerche und viele andere Arten.
